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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Überblick

Durch die steigende Zahl ausländischer GefängnisinsassInnen in europäischen Gefängnissen entstehen zunehmend Kommunikationsschwierigkeiten und kulturelle Spannungen zwischen dem Gefängnispersonal und den Gefangenen. Die Folge ist, dass Grundbedürfnisse, Rechte und Pflichten nicht richtig mitgeteilt oder verstanden werden.

Dies kann für GefängnisinsassInnen Nachteile mit sich bringen: 

  • im Wissen um eigenen Rechtsanspruch,
  • im Wissen um Rechte und Pflichten in Strafverfahren,
  • im Zugang zur medizinischen und psychiatrischen Versorgung,
  • in der Teilnahme an Bildung und Training,
  • im Kontakt zur Familie sowie zur Außenwelt und
  • in Möglichkeiten einer erfolgreichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft. 

 

Deshalb entwickelt LBB ein mehrsprachiges und interkulturelles  Lernprogramm, das Gefängnispersonal und ausländische InsassInnen gleichermaßen einbezieht,  um die Kommunikation und das interkulturelle Verständnis zwischen diesen beiden Zielgruppen zu fördern. Zusätzlich wird unnötiger emotionaler Stress verhindert und eine effektive Resozialisierung gefördert.

Langfristig setzt dieses Projekt neue Maßstäbe in der Berufsausbildung für das Gefängnispersonal sowie für die Integration und Resozialisierung von ausländischen Gefangenen.